Schule

Freie Schule Laubenhöhe - Waldorfschule Mörlenbach

Zur Zeit haben wir eine Genehmigung für eine Grundschule mit Förderstufe. Langfristig gesehen, sollen alle Abschlüsse bis einschließlich Abitur möglich sein.

Es gibt einen jahrgangsgemischten Unterricht. Daher wird diesbezüglich nicht von Klassen, sondern von Lerngruppen die Rede sein. Ein Klassenlehrer begleitet als feste Bezugsperson diese Gruppe von Kindern über einen Zeitraum von 6 Jahren.

Je mehr Gruppen entstehen, desto mehr Pädagogen stehen zur Verfügung, um den notwendigen Fachunterricht (z.B. Sprachen, etc.) abzudecken und um auch gruppenübergreifend Projekte und/oder Unterricht durchführen zu können.

Die Pädagogen führen und begleiten die ihnen anvertrauten Kinder in gemeinsamer Absprache und Zusammenarbeit.


Wer wir sind: Eltern, Lehrer und Pädagogen, die sich für eine zeitgemäße Waldorfschule einsetzen

Wir sind ein Verein, bestehend aus Eltern, Lehrern, Studenten, Pädagogen und weiteren Unterstützern. Wir leben „unsere“ Schule und sind damit ganz unbeabsichtigt zum Vorbild für unsere Kinder geworden; indem wir uns wahrnehmen und begegnen, indem wir die zu bewältigenden Aufgaben mit Freude und aus freien Impulsen nach unseren jeweils besonderen Fähigkeiten ergreifen, in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung.

Warum wir diese Freie Schule gegründet haben

Im Sommer 2015 fanden sich Eltern aus der Region des vorderen Odenwaldes zusammen, mit dem Anliegen eine Freie Waldorfschule für ihre Kinder zu gründen.

Den Initiatorinnen war klar, dass die Gründung einer neuen Schule die große Chance birgt, den Zeitstrom gesellschaftlicher Entwicklung mit all seinen Anforderungen an zukünftige Generationen zu berücksichtigen. Neueste Impulse aus der Pädagogik und die Ergebnisse der modernen Hirnforschung über das Lernen sollten in das Schulkonzept mit einbezogen werden.

Eltern formulieren ihre Wünsche für die neue Schule ihrer Kinder so:

„Für die Kinder wünschen wir uns eine Schule, in die sie gerne gehen, weil sie Spaß am Lernen haben. Sie dürfen ein tiefes Verständnis für die Lebenskreisläufe entwickeln und das nicht nur in der Theorie, sondern ganz praktisch mit der Natur erleben. Lernen mit Eigenmotivation entwickelt sich unserer Meinung nach nur in einer natürlichen Umgebung und indem die Kinder von ihren Vorbildern, den Erwachsenen, lernen können. Auch gerade die Waldorfpädagogik hat uns überzeugt, da sich die Kinder frei entfalten dürfen und sich mit einem tiefen Vertrauen und Erdung entwickeln können.“ (Heike Schmoll)

„Ich möchte, dass meine Kinder in einem Umfeld leben und lernen, wo sie Raum und Zeit haben ihren eigenen Impulsen nach zugehen, von sinnvoll tätigen Menschen umgeben sind, Menschen die sie aufmerksam und liebevoll auf ihrem Weg führen und begleiten und wo sie die Fähigkeiten entwickeln/entfalten, die es Bedarf, in dieser Welt kreativ und selbstbewusst die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Freude und Begeisterung am (sinnvollen) Tun sind für mich ganz wichtige Grundlagen des Lernens. Deshalb möchte ich eine Schule auf Grundlage der Waldorfpädagogik basierend in Verbindung mit der Handlungspädagogik gründen.“ (Claudia Reim)

Schule als soziale Zukunftswerkstatt, als Wärmezentrum einer Gemeinschaftsbildung, die den Boden bereitet für Neues und Kinder lebenstüchtig auf allen Ebenen macht.

So wurde die Initiative inspiriert im persönlichen Kontakt mit Herrn Peter Guttenhöfer und seinem Konzept der Handlungspädagogik, von der Intuitiven Pädagogik (Pär Ahlbom), sowie der Kommunikation nach Iris Johansson, zum Thema der inneren Haltung (Henning Köhler) und von Gerald Hüther und der modernen Hirnforschung.

Grundlegende Basis bildet die Weltanschauung Rudolf Steiners.

Das Kind in Ehrfurcht empfangen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen.

(Rudolf Steiner)